Zweck des Vereins
Der Regenbogen e.V. stellt Kinder und Jugendliche mit einer "zentralen
Verarbeitungsstörung", worunter eine Aufmerksamkeitsstörung mit/ohne
Hyperaktivität (ADS,ADHD,HKS), Wahrnehmungsstörungen, Lern- und
Leistungsprobleme (Legasthenie, Dyskalkulie, Dysgrammatismus.....) und
Verhaltensauffälligkeiten gefaßt werden, in den Mittelpunkt seiner Arbeit.
Die Aufmerksamkeits- und Wahrnungsstörungen sind ein weitverbreitetes Störungsbild. Trotzdem gibt es bislang zu wenig qualifizierte Unterstützung für Eltern mit betroffenen Kindern. Umfangreiche Informationen über das Störungsbild für LehrerInnen, ErzieherInnen, Pädagogen/innen ... sind ebenfalls rar. Eltern und betroffene Kinder haben häufig bereits einen langen "Leidensweg" hinter sich, bis sie endlich eine qualifizierte Diagnostik erfahren, auf der dann auch entsprechend gezielte Therapiemaßnahmen aufbauen können. Auf diesem, wie wir finden oftmals unnötig langen Weg, gehen häufig wichtige Entwicklungsjahre für das betroffene Kind verloren. Zahlreiche Eltern stoßen in dieser Zeit auch an die Grenzen ihrer Kraft, ihrer Energie und Zeitreserven, die sie häufig viel besser für ihr betroffenes Kind hätten nutzen können.
Wichtig ist, daß Eltern mit betroffenen Kindern aber auch LehrerInnen und ErzieherInnen, die Vielfältigkeit der Erscheinungsbilder einer Aufmerksamkeitsstörung besser kennenlernen.
Deshalb geht es dem Verein insbesondere um die Unterstützung einer verbesserten Lebensqualität für Familien und alleinerziehende Eltern und ihre
betroffenen Kinder. Der Regenbogen e.V. fördert Informationen, Kontakte und die Kommunikation zwischen Eltern und Fachleuten unterschiedlicher Fachrichtungen, die sich mit der Thematik der "zentralen Verarbeitungsstörungen" beschäftigen oder mit betroffenen Kindern und ihren Eltern arbeiten. Dieses sind insbesondere LehrerInnen, ErzieherInnen, ArztInnen, TherapeutInnen und Entscheidungsträger in der Gesundheits-, Bildungs-, Familien- und Jugendpolitik.
Aufgaben des Vereins
Der Regenbogen e.V. bietet
Informationen zu:
- Formen und Darstellungsweisen der entsprechenden Störungsbilder ( 30-seitige Info-Broschüre: Informationen zur zentralen Verarbeitungsstörung...)
- Hilfestellungen im Umgang mit betroffenen Kindern, im Alltag, zu Hause, in der Schule, im Kindergarten....(Vorträge, Seminare, Workshops)
- Diagnostische und therapeutische Möglichkeiten (Info-Broschüre: Informationen zur zentralen Verarbeitungsstörung...)
- Aktuelle Diskussionen und Weiterentwicklungen auf diesem Gebiet in allen relevanten Bereichen, wie Medizin, Schule/Ausbildung, Pädagogik....u.a.m..(Veröffentlichungen, Kontakte, Zeitschrift "Regenbogenkinder"...)
Fortbildungen/Seminare für:
- LehrerInnen
- ErzieherInnen
- TherapeutInnen
- Eltern und Großeltern
- Aktive Öffentlichkeitsarbeit:
um mehr Informationen über die entsprechenden Störungsbilder zu fördern und das Verständnis und Bewußtsein hierfür zu erweitern.
- Unterstützung des Aufbaus eines "Netzwerkes"
von Einrichtungen mit adäquaten Beratungs-, Diagnose- und Therapieangeboten (Hinweise)
- Forderung und Förderung
einer interdisziplinären Kooperation und interdisziplinären Arbeitens auf dem Gebiet der "zentralen Verarbeitungsstörungen".
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