Aufmerksamkeitsstörungen
aus verschiedenen Blickwinkeln
beobachten und handeln

 

 

17. März 2007

Grundschule Gaustadt

 (Bamberg)

 

        Verein zur Förderung von

        Kindern und Jugendlichen

     mit Aufmerksamkeitsstörungen

 

Aufmerksamkeitsstörungen aus verschiedenen Blickwinkeln
 
ist das Thema unseres Informationstags an der Grundschule in Gaustadt. Unterschiedliche Formen von Aufmerksamkeitsstörungen sollen dargestellt und Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Kinder und ihre Familien diskutiert werden. Es werden Probleme bei Aufmerksamkeitsstörungen wie einer Seh- und Hörverarbeitungsstörung (AVWS) oder einer AD(H)S aus den unter­schiedlichen Perspektiven von Familie, Schule, Diagnostik und Therapie aufgezeigt und diskutiert. Ziel ist es, eine Verbesserung der Alltagssituationen betroffener Kinder in der Schule und zu Hause, in Bezug auf Freunde, der Selbstwahrnehmung und das eigene Selbstwertgefühl zu erreichen.
Verschiedene Informationsstände können von den Teilnehmern während der Pausen besucht werden.

 

Wir bitten um formlose Anmeldung per Post:                

Regenbogen e.V.,

Helmut-Schatzler-Str. 8,

91332 Heiligenstadt

Fax:     09198/926264

 

e-Mail: 

regenbogen-ev-heiligenstadt@t-online.de

 

Diese Veranstaltung wird als Lehrerfortbildung anerkannt. Lehrerinnen u. Lehrer können sich auch über FIBS anmelden:

www.fortbildung.schule.bayern.de

 

Veranstaltungsort:

Grundschule Gaustadt

Anna-Linder-Platz 9, Bamberg

 

Kostenbeitrag für Nichtmitglieder: 15

Aufmerksamkeit zu leisten

und diese über einen gewissen Zeitraum aufrecht erhalten zu können ist von enormer Bedeutung für die kognitive, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern. Kinder mit einer Aufmerksamkeitsstörung zeigen vor allem Auffälligkeiten bei Lernprozessen, in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung sowie in ihrem Kommunikationsverhalten, ohne in ihrer Intelligenz beeinträchtigt zu sein. 
 
Die Erscheinungsbilder dieser Auffälligkeiten sind oft ähnlich, wenn ihre Ursachen auch sehr unterschiedlich sein können. Probleme in der Seh- und/oder Hörverarbeitung oder andere Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen können für die Auffälligkeiten des Kindes verantwortlich sein, isoliert oder in Kombination. So lässt sich eine Aufmerksamkeitsstörung auch nicht grundsätzlich auf eine AD(H)S  reduzieren.
 
Es gibt keine Patentlösungen oder Pillen die allen  Kindern mit einer Aufmerksamkeitsstörung gleichermaßen helfen könnten. Eine gute fachliche Zusammenarbeit zwischen Schule, Arzt, Therapeut und dem Elternhaus ist Immer notwendig um dem betroffenen Kind langfristig helfen zu können.



Vorträge:

 

10.00 – 10.45 Uhr     

PD Dr. Edgar Friederichs

Kinder- und Jugendarzt

 

Einführungs- und Übersichtsvortrag zu Formen von

Aufmerksamkeitsstörungen im Kindes- und Jugendalter

 

11.00 – 11.45 Uhr

Axel Hocke

Schulpsychologe

 

Aufmerksamkeitsstörungen im Schulalltag. Was kann die Schule leisten,

welche zusätzliche Unterstützung ist notwendig?

 

12.00 – 12.45 Uhr

Monika Reif-Wittlich

Dipl.-Ing. und Mutter von

3 Kin­dern

 

Kinder mit Aufmerksamkeitsstörungen im familiären Alltag: Realitäten,  Hoffnungen,

Frustrationen und Erfolge einer Mutter.

 

 

12.45-13.30 Uhr        

 

Imbiss und

Besichtigung der Infostände

 

Workshops:

 

Die folgenden Workshops finden 

zweimal hintereinander statt:

 

13.30 – 14.30 Uhr und

14.45 – 15.45 Uhr

 

Prof. Dr. Burkhard Fischer

Biophysiker, Universität Freiburg

 

Aufmerksamkeitsstörungen und zentrales Sehen:

Die Bedeutung der Blicksteuerung für die kognitive und soziale Entwicklung von Kindern

 

Dr. Sabine Paul

Dipl. Biologin

                                              

Aufmerksamkeitsstörungen und Ernährung:

Die Bedeutung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten

 

Dr. Klaus Rothlauf

Geschäftsführer der Medau Schule

 

Aufmerksamkeitsstörungen und zentrales Hören:

Was kann die Logopädie leisten?

 

Kornelia Mangold

Sonderschullehrerin, MSD

 

Schüler mit einer AVWS (Auditive Verarbeitungs und Wahrnehmungsstörung)

im Schulalltag erkennen; Möglichkeiten der Intervention

 

Die folgenden Workshops

finden nur einmal statt:

 

13.30 – 14.30 Uhr

 

Axel Hocke/Simone Pelikan

Schulpsychologe/Lehrerin (SEH)

 

Aufmerksamkeitsgestörte Kinder im Unterricht – Handreichungen für Lehrer

 

M. Reif-Wittlich /P. Friederichs

Dipl.- Ing., Mutter von 3 Kindern/

Dipl.- Sozialwirtin, SI Pädagogin

 

Informationen und Tipps für Eltern mit betroffenen Kindern

 

14.45 – 15.45 Uhr

 

PD Dr. Edgar Friederichs

Kinder- und Jugendarzt

 

Möglichkeiten des vernetzten Arbeitens von Diagnostikern,

Therapeuten, Schulen, Behörden...

Wie lassen sich Notwendigkeiten in die Realität umsetzen?

 

15.50 – 16.30 Uhr

Abschluss-Podiumsdiskussion

mit Vertretern aus:

Schule, Medizin, Elternverband...