|
Seminare, Fortbildungen für LehrerInnen, ErzieherInnen, PädagogInnen, betroffene Eltern
Worum geht es hier eigentlich ?
Der Regenbogen e.V. stellt Kinder und Jugendliche mit einer
Aufmerksamkeitsstörung, Wahrnehmungsstörungen, Lern- und Leistungsstörungen in
in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Eine große Anzahl dieser Kinder kann den schulischen und gesellschaftlichen Anforderungen nicht gerecht werden, auch wenn sie über eine durchschnittliche oder gar sehr hohe Intelligenz verfügen (statistische Untersuchungen zeigen eine Betroffenenrate von über 10% der Kinder im Schulalter in der Bundesrepublik). Diese Kinder mit einer zentralen Verarbeitungsstörung, wie einer Wahrnehmungs- oder Aufmerksamkeitsstörung, Lernstörungen oder auch teilweise psycho-sozialen Verhaltensauffälligkeiten sind auf allen Schulen zu finden, von den Sonderschulen über die Diagnose- und Förderschulen bis hin zu den Gymnasien. Sie haben häufig jedoch nicht die Möglichkeiten eine ihrer Intelligenz entsprechende Schul- und Berufsausbildung zu absolvieren. Je nach ihren individuellen Kompensationsmöglichkeiten fallen betroffene Kinder früher oder auch erst recht spät mit ihren Problemen auf. Aus Unwissenheit über die wesentlichen Ursachen, die diesen Störungsbildern häufig zu Grunde liegen, werden viele dieser Kinder dann über die Abstellgleise "mangelnde Intelligenz", "soziale oder familiäre Problematik" oder gar "verfehlte Erziehung" zu "Schulversagern" gestempelt. Viele betroffene Kinder landen auch trotz guter Intelligenz auf Sonderschulen oder sie müssen schließlich ohne jeden Schulabschluß ihr Leben meistern. Die Gefahr zahlreicher Sekundärstörungen, bis hin zum sozialen und psychischen "Absturz" des betroffenen Kindes wird hierdurch noch größer.
Dabei wäre es häufig recht einfach diesen Kindern einen entsprechenden Leidensweg zu ersparen und ihnen damit adäquate Zukunftschancen zu ermöglichen. Wichtig hierfür ist das notwendige Wissen, besonders auch für LehrerInnen und ErzieherInnen, was eine zentrale Verarbeitungsstörung mit allen ihren möglichen Ausprägungen überhaupt ist, worin die Ursachen liegen und welche Möglichkeiten der gezielten Unterstützung auch im Schulalltag/Kindergartenalltag es für diese Kinder gibt. Aber auch welche spezialisierten Fachleute mit einbezogen werden sollten,
wer eine entsprechende Diagnostik und Therapie leisten könnte u.a.m.... Hierzu wird leider noch häufig viel zu wenig in den entsprechenden Ausbildungen vermittelt.
Wichtig ist auch, ein betroffenes Kind so früh wie möglich zu erkennen um es einer gezielten Diagnostik und entsprechender Therapie zuführen zu können. Für Schule/Kindergarten und Elternhaus wird dann interdisziplinäres Arbeiten notwendig, um dem betroffenen Kind gezielt entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten zu ermöglichen.
Der Regenbogen e.V. bietet
Seminare · Fortbildungen · Workshops für:
- Lehrer und Lehrerinnen, BeratungslehrerInnen:
Aus- und Weiterbildung für LehrerInnen und Pädagogen/Pädagoginnen, um Hilfestellungen im Umgang mit den Störungsbildern der zentralen Verarbeitungsstörung (wie der Aufmerksamkeits-, Hyperaktivitäts-, Wahrnehmungs-, Lern- und Leistungsstörungen) zu erhalten. Hierzu bietet der Regenbogen e.V. Seminare an, die sowohl einen theoretisch-fachlichen Hintergrund, (was eine zentrale Verarbeitungsstörung ist, Ursachen hierfür, typische Merkmale, Verhaltensweisen, Vermittlung von Beobachtungskriterien, was kann ich selbst als LehrerIn leisten, wann sollte ich weitere Fachleute mit einbeziehen, mögliche Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten, Kommunikation mit den Eltern etc.....) als auch praxisbezogene Hilfestellungen für den Alltag in der Schule, an.
- Erzieher und Erzieherinnen
Aus- und Weiterbildung für ErzieherInnen und Pädagogen/Pädagoginnen in Kindergärten, Kinderhorten und SVEs (Schulvorbereitende Einrichtungen), um Hilfe-stellungen im Umgang mit den Störungsbildern der zentralen Verarbei-tungsstörung (wie der Aufmerksamkeits-, Hyperaktivitäts-, Wahrnehmungs-, Lern- und Leistungsstörungen) zu erhalten. Hier wird sowohl der theoretisch-fachliche Hintergrund (was eine zentrale Verarbeitungsstörung ist, Ursachen, typische Merkmale, Verhaltensweisen, Vermittlung von Beobachtungs-kriterien im Kindergarten- und Vorschulalter, was kann ich selbst als ErzieherIn leisten, wann sollte ich weitere Fachleute mit einbeziehen, mögliche Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten, Kommunikation mit den Eltern etc.....) als auch Hilfestellungen für den Alltag im Kindergarten, -hort etc. gegeben. Hier liegt ein Schwerpunkt auf Kriterien der kindlichen Entwicklung und möglichen Ent-wicklungsverzögerungen im Kindergartenalter.
- Eltern und wichtige Bezugspersonen des Kindes
Probleme und Wahrnehmungen betroffener Kinder werden aufgezeigt, und ein roter Faden zur Bewältigung der Alltagsprobleme (Lernprobleme, Schwierig-keiten mit sozialen Kontakten, Machtkämpfe etc....) erarbeitet. Vor-schläge für eine sinnvolle Kooperation zwischen Elternhaus und Schule/Kindergarten werden ebenfalls dargestellt.
- Wir bieten auch Einrichtungen, privaten und übergeordneten staatlichen Trägern
individuell zugeschnittene Fortbildungen an, dem jeweiligen Problemkreis und entsprechenden Informationsbedarf des Fachpersonals angepaßt. Themengebiete:
- Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen
- Verhaltensauffälligkeiten
- Wahrnehmungsstörungen in den einzelnen Wahrnehmungsbereichen
- Lernstörungen (LRS, Legasthenie, Dyskalkulie....)
Im Kindes- und Jugendalter
Mit Hinweisen für den Umgang mit betroffenen Kindern im Schulalltag für:
- Diagnose-Förderklassen
- Grund- und Hauptschulen
- Gymnasien und Realschulen
Unsere Referenten sind spezialisierte, interdisziplinär arbeitende Fachleute aus
den Fachbereichen: Medizin, Psychologie, Pädagogik, Kommunikations- und Sozial-wissenschaften
Nähere Informationen zu den einzelnen Seminaren, sowie zu Vorträgen und zur Erarbeitung individueller Fortbildungsangebote erhalten Sie über unser Büro:
montags und mittwochs 10.00 Uhr - 12.00 Uhr:
Tel.: 09198/926263 (zu den anderen Zeiten können Sie auf unser Band sprechen, wir rufen Sie dann zurück) Fax: 09198/926264
PD Dr. med. E. Friederichs ist Kinderarzt und arbeitet schwerpunktmäßig diagnostisch und therapeutisch mit Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern im Bereich der Aufmerksamkeitsstörung (Hyperaktivität, Wahrnehmungsstörungen, Lern- und Leistungsstörungen
Dr. med. A. Heine ist Arzt und arbeitet seit 1985 in verschiedenen Projekten der Psychophysiologie. Er ist Autor und
Co-Autor von Testsystemen und Publikationen zu den Themen Lern-, Gedächtnis- und Verarbeitungsprozesse im Gehirn.
Hans Biegert, Gymnasiallehrer und Dipl-Pädagoge in Bonn. Herr Biegert ist leitender Schuldirektor und Schulträger der Hebo-Privatschule in Bonn-Bad Godesberg. Die Schule ist von ihrem Konzept her besonders auf Schüler mit Teilleistungsstörungen, zentraler Verarbeitungsstörung, sowie Legasthenie ausgerichtet.
Petra Friederichs, Dipl.-Sozialwirtin, Heiligenstadt. Frau Friederichs ist in der Eltern-Kind-Arbeit tätig und arbeitet vorwiegend mit Kindern (und ihren Eltern), die Lernprobleme, eine Wahrnehmugsstörung und/oder eine zentrale Verarbeitungsstörung haben. Sie bietet Fortbildungen und Seminare zu diesen Themenbereichen an.
Holger Domsch, Dipl.-Psychologe aus Marburg. Herr Domsch hat sich auf die Diagnostik und Therapie von Kindern mit AD/HD spezialisiert und arbeitet im Team von Herrn Krowatschek (Marburger Verhaltenstraining für hyperaktive Kinder).
|